Ein Datenbanksystem verwaltet elektronisch große Datenmengen effizient, widerspruchsfrei und dauerhaft. Es stellt Benutzern und Anwendungen spezifische Teildaten in bedarfsgerechten Formaten bereit. Es besteht aus dem Datenbankmanagementsystem (DBMS) als Verwaltungssoftware und der eigentlichen Datenbank (DB) mit den Daten. Das DBMS speichert Daten strukturiert und kontrolliert Zugriffe, wobei eine Datenbanksprache zur Interaktion dient. Die relationale Datenbank ist die verbreitetste Form. Man unterscheidet das Datenbanksystem von Datenbankanwendungen, die es zur Datenverwaltung nutzen (z. B. Auftragsverwaltung). Umgangssprachlich werden manchmal thematisch zusammenhängende Dateien fälschlicherweise als “Datenbank” bezeichnet, obwohl sie nicht von einem Datenbanksystem verwaltet werden.